advokIT | Hinweisgebersystem2023-01-26T14:17:13+01:00

Advokit

Ihr effektives
Hinweisgebersystem

Advokit

Ihr interner Meldekanal

Experten

Unser Versprechen: Ihre Sicherheit

// Sie erfüllen mit uns die gesetzlichen Anforderungen des Hinweisgeberschutzgesetz und der EU-Whistleblower-Richtlinie.

// Unser Netzwerk aus Rechtsanwält:innen, Wirtschaftsprüfer:innen, Psycholog:innen und IT-Expert:innen unterstützt Sie bei Verstößen und Diskriminierung.

Integration

Die Bereitstellung von internen Meldekanälen

// Unsere webbasierte Plattform sichert die anonyme oder namentliche Einreichung von Hinweisen durch Hinweisgebende.

// Zusätzlich stellen wir eine eigene Telefon-Hotline für mündliche Meldungen zur Verfügung.

// Auf Ersuchen der hinweisgebenden Person ermöglichen wir eine persönliche Zusammenkunft.

Umsetzung

Hinweisgeber-Management

// Sofortige Reaktion auf eingehende Hinweise durch unser Team.

// Eingangsbestätigung sowie Zuweisung eines Passworts zur weiteren Kommunikation an den Hinweisgebenden.

// Prüfung durch unsere Rechtsanwälte, ob der gemeldete Verstoß in den sachlichen Anwendungsbereich nach § 2 Hinweisgeberschutzgesetz fällt.

// Einordnung der Risiko-Stufe und Weiterleitung der hier zum zweiten Mal anonymisierten bzw. verfremdeten Nachricht an eine/n vordefinierten Ansprechpartner:in Ihrer Organisation.

// Interne Prüfung auf Stichhaltigkeit der eingegangenen Meldung.

// Ersuchen an die hinweisgebende Person erforderlichenfalls weitere Informationen zu erteilen.

Maßnahmen

Individuell und vertraulich

// Wir führen interne Untersuchungen in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Organisationseinheit durch und kontaktieren betroffene Personen und Arbeitseinheiten.

// verweisen ggfs. die hinweisgebende Person an andere zuständige Stellen.

// wir schließen das Verfahren aus Mangel an Beweisen, oder aus anderen Gründen ab, oder geben das Verfahren zwecks weiterer Untersuchungen, z.B. an eine zuständige Behörde, ab.

Überzeugt vom advokIT Modell?

// Für nur 19,95 Euro im Monat sind wir Ihre Vertrauensanwälte und stellen Ihnen Meldekanäle zur Verfügung.

// Das sind eine von uns betriebene Telefonhotline und unser eigenes advokIT Hinweisgebersystem.

// Alles aus einer Hand: Als Rechtsanwälte bieten wir Ihnen Rechtsberatung und Zugang zu unserem Expertennetzwerk zu einem Stundensatz von 250,- EUR an. Diese Kosten fallen nur an, wenn wir eine Meldung bearbeiten.

*Gemeinnützigen Organisationen bieten wir eine Vergütung zum Stundentarif von 185,- EUR an.

FAQs

Allgemeines
Welche Informationen haben Organisationen der hinweisgebenden Person zu übermitteln?2023-01-18T15:43:50+01:00

Die Rückmeldung umfasst die Mitteilung geplanter sowie bereits ergriffener Folgemaßnahmen sowie die Gründe für diese. Eine Rückmeldung an die hinweisgebende Person darf nur insoweit erfolgen, als dadurch interne Nachforschungen oder Ermittlungen nicht berührt und die Rechte der Personen, die Gegenstand einer Meldung sind oder die in der Meldung genannt werden, nicht beeinträchtigt werden.

Was ist die EU-Whistleblower-Richtlinie?2023-01-18T15:45:11+01:00

Durch die Einführung der Whistleblower-Richtlinie hat die Europäische Union es für Personen leichter gemacht, Unstimmigkeiten im beruflichen Kontext zu melden bzw. prüfen zu lassen. Dazu soll in Organisationen, Behörden oder Unternehmen, eine Ombudsperson (Vertrauensperson) eingeführt werden, die als Ansprechpartner:in für eine:n Hinweisgeber:in als interner Meldekanal bereitstehen soll. Dadurch wird der Hinweisgebenden ein Hohes Maß an Sicherheit versprochen.

Sind besondere Fristen zu beachten?2023-01-18T15:43:50+01:00

Ja, und zwar gleich mehrere:

  • drei Monate nach seiner Verkündung tritt das Gesetz in Kraft und die Meldekanäle müssen eingerichtet sein;
  • die interne Meldestelle hat der hinweisgebenden Person den Eingang einer Meldung spätestens nach sieben Tagen zu bestätigen;
  • die hinweisgebende Person erhält auf ihre Meldung hin innerhalb einer angemessenen Zeit eine Rückmeldung. Diese hat spätestens nach drei Monaten zu erfolgen.
Bundestag beschließt Hinweisgeberschutzgesetz2023-01-18T15:43:50+01:00

Der Bundestag hat am 16. Dezember 2022 das lange erwartete Hinweisgeberschutzgesetz beschlossen. Ziel des Gesetzes und der ihm zugrunde liegenden EU-Richtlinie ist ein besserer Schutz von Whistleblowern, also von Personen, die Hinweise auf Missstände in Unternehmen geben. Das Gesetz wird drei Monate nach seiner Verkündung in Kraft treten, voraussichtlich im 2. Quartal 2023.

Für Unternehmen
Wer kann sich an die Meldestelle wenden?2023-01-18T15:45:39+01:00

Jede natürlichen Personen, die im Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit oder im Vorfeld einer beruflichen Tätigkeit Informationen über Verstöße erlangt haben (hinweisgebende Personen), kann sich an eine Meldestelle wenden. Dazu zählen z.B. Angestellte und Beamte oder Dienstleister.

Welche Meldekanäle muss ich den hinweisgebenden Personen anbieten?2023-01-18T15:41:14+01:00

Hinweisgebende Personen müssen die Möglichkeit erhalten, Hinweise mündlich, schriftlich oder auf Wunsch auch persönlich abzugeben. Sie sind verpflichtet, die Meldekanäle so zu gestalten, dass sie die Abgabe anonymer Meldungen ermöglichen.

Für welche Verstöße ist die Meldestelle gedacht?2023-01-18T15:40:50+01:00

Das sind zunächst grundsätzlich Verstöße, die strafbewehrt oder bußgeldbewehrt sind, z.B. aus dem Steuer- oder Datenschutzrecht, aber auch sonstige Verstöße gegen Rechtsvorschriften, insbesondere

  • Vorgaben zur Produktsicherheit,
  • des Verbraucherschutzes,
  • Vorgaben zum Umweltschutz,
  • zur Rechnungslegung einschließlich der Buchführung von Unternehmen,
  • zur Regelung der Rechte von Aktionären von Aktiengesellschaften.

Die vollständige Liste finden Sie in § 2 Abs. 1 HinSchG.

Bin ich verpflichtet einen Meldestelle einzurichten?2023-01-18T15:39:51+01:00

Die Pflicht zur Einrichtung einer Meldestelle besteht für Beschäftigungsgeber und Organisationseinheiten mit jeweils in der Regel mindestens 50 Beschäftigten.
Aber auch kleinere Unternehmen, die im Finanzdienstleistungsbereich tätig oder besonders für Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierung anfällig sind, werden aufgrund dieser hohen Risiken erfasst.

Für Hinweisgeber:innen
Bin ich als Hinweisgeber:in geschützt?2023-01-18T15:41:39+01:00

Ja, gegen hinweisgebende Personen gerichtete Repressalien, z.B. Abmahnungen, Versetzungen etc. sind verboten. Das gilt auch für die Androhung und den Versuch, Repressalien auszuüben. Erleidet eine hinweisgebende Person nach einer Meldung oder Offenlegung eine Benachteiligung im Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit, so wird vermutet, dass diese Benachteiligung eine Repressalie ist.
Bei einem Verstoß gegen das Verbot von Repressalien ist der Verursacher verpflichtet,
der hinweisgebenden Person den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen.

Darf ich als Hinweisgeber:in Informationen direkt an die Medien übermitteln?2023-01-18T15:41:54+01:00

Der Gang von Hinweisgeberinnen oder Hinweisgebern an die Öffentlichkeit (zum Beispiel über soziale Netzwerke oder die Medien) wird nur in bestimmten Fällen geschützt, zum Beispiel dann, wenn eine externe Meldung an die für diese Meldung zuständige Behörde fruchtlos geblieben ist.

Habe ist als Hinweisgeber:in Kosten zu tragen, wenn ich einen Vorgang melde?2023-01-18T15:42:41+01:00

Nein, Sie Hinweisgeber:in treffen keine Kosten. Nur für den Fall einer vorsätzlich falschen Information könnten Sie auch als Hinweisgeber:in haftbar gemacht werden. D.h. nur, wenn Sie sicher wissen, dass Ihre Meldung fehlerhaft ist und Sie wider ihres gesicherten Wissens diese Meldung dennoch in der Form abgeben, sind Kosten überhaupt denkbar.

Kann ich einen Hinweis auch anonym abgeben?2023-01-18T15:46:01+01:00

Ja, Sie haben sogar das Recht, Meldungen anonym abzugeben. Unternehmen und staatliche Einrichtungen sind verpflichtet einen anonymen Meldekanal einzurichten.

Kontakt

Sie möchten mehr über die das advokIT Hinweisgebersystem erfahren? Sie wünschen eine Beratung zur Implementierung in Ihrer Organisation?

Das Team der advokIT Rechtsanwälte freut sich über Ihre Nachricht, via E-Mail an kontakt@advokit.de oder unser Kontaktformular.

Gerne können Sie auch direkt einen kostenlosen und unverbindlichen Termin vereinbaren.

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Benedikt Rudolph
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Datenschutzbeauftragter
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Philipp Weißmann
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